Warum kleine Träger Supervision & Fortbildung jetzt digital denken müssen

Der Fachkräftemangel, steigende Fallzahlen und wachsende Qualitätsanforderungen setzen soziale Einrichtungen unter Druck. Besonders kleinere Träger spüren die Belastung zwischen Betreuung, Organisation und Rechtspflichten. Supervision und Fortbildung sind längst keine Kür mehr – sie sichern Qualität, Entlastung und Zukunftsfähigkeit. Doch wie lässt sich das mit begrenzten Ressourcen umsetzen?

Fortbildung und Supervision: Pflicht und Chance zugleich

Nach § 8a und § 79a SGB VIII sind Träger verpflichtet, Qualität und Kinderschutz sicherzustellen. Supervision hilft, Belastungen zu erkennen und Konflikte zu vermeiden. Regelmäßige Fortbildungen sorgen dafür, dass Fachkräfte rechtlich und methodisch auf dem neuesten Stand bleiben. Beides stärkt Teams – fachlich wie emotional.

Viele kleine Träger kämpfen jedoch mit Zeitmangel, Reisekosten und Terminproblemen. Hier eröffnet die Digitalisierung neue Wege.

Digitale Formate als echte Alternative

Online-Supervision und digitale Fortbildungen sind heute anerkannte, professionelle Angebote. Digitale Supervision und Fortbildung haben sich inzwischen auch im deutschen Sozialwesen etabliert und werden als gleichwertige, professionelle Form der Weiterbildung anerkannt.

Ihre Vorteile:

  • Planbar: Termine lassen sich flexibel in den Arbeitsalltag integrieren.
  • Zugänglich: Fachberatung ist unabhängig vom Standort verfügbar.
  • Effizient: Keine Reisezeiten oder Ausfalltage.
  • Nachhaltig: Geringerer Ressourcenverbrauch, bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Weiterbildung.

Wichtig bleibt: Nicht jedes Thema eignet sich vollständig digital. Besonders emotionale oder teamdynamische Prozesse profitieren von ergänzenden Präsenzphasen. Entscheidend ist, digitale Supervision als Teil eines integrierten Systems zu begreifen.

Qualität entscheidet – nicht das Format

Hochwertige digitale Angebote zeichnen sich durch klare Standards aus:

  • Fachlich qualifizierte Leitung (z. B. systemische Berater:innen, Sozialpädagog:innen mit § 8a-Zusatzqualifikation).
  • Rechtssichere Inhalte, abgestimmt auf aktuelle Vorgaben.
  • Datenschutz & Technik, DSGVO-konform und benutzerfreundlich.
  • Praxisnähe & Interaktivität, statt bloßer Videovorträge.

Beispiel aus der Praxis: Wie kleine Träger digital profitieren

Die ASP Begleitung gGmbH hat ein digitales Schulungs- und Beratungssystem entwickelt, das speziell auf kleine und mittlere Träger zugeschnitten ist. Monatlich buchbare Module kombinieren rechtssichere Inhalte (§ 8a, § 79a), Supervision und Fachberatung.

Träger erhalten so eine skalierbare Fortbildungsstruktur mit planbaren Kosten und direkter Umsetzbarkeit im Team – digital, effizient und fachlich fundiert. So entsteht Qualitätssicherung, die auch mit begrenzten Ressourcen funktioniert.

Unsere konkreten Angebote:

Wir von ASP Begleitung bieten ein modulares, monatlich buchbares System für soziale Träger und Einrichtungen. Je nach Größe und Bedarf stehen verschiedene Pakete zur Auswahl.

Alle Pakete sind digital und rechtssicher umgesetzt. Weitere Informationen unter asp‑begleitung.de/schulung‑fachberatung‑systemische‑beratungfuer‑soziale‑traeger.

Fazit: Zukunft sichern – mit digitaler Qualität

Digitale Supervision und Fortbildung sind kein Ersatz für persönliche Begegnung, sondern eine intelligente Erweiterung. Sie bieten kleinen Trägern die Möglichkeit, Wissen, Reflexion und Teamqualität kontinuierlich zu fördern – unabhängig von Ort und Größe.

Wer jetzt auf geprüfte, praxisnahe Systeme setzt, schafft stabile Strukturen für die Zukunft sozialer Arbeit – und gewinnt das Wichtigste zurück: Zeit für die Menschen, um die es eigentlich geht.

Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

In welcher Region dürfen wir Sie unterstützen?

Schulbegleitung, besondere schulische Förderung, Nachhilfe

Zur Unterstützung des schulischen und beruflichen Lernens bieten wir den Bewohner:innen professionelle Nachhilfe in einem breiten Fächerspektrum als Zusatzleistung. Neben der zuverlässig und auf Langzeitbasis organisierten Lernbegleitung (5.- 13. Klasse), können auch kurzfristige Power-Lerntage und Intensivkurse zur gezielten Prüfungsvorbereitung durchgeführt werden.

Unser Dozent:innen-Pool besteht aus hochqualifizierten Lehrkräften, die im Gymnasium, an der Universität oder in der Forschung tätig sind. Wir achten bei der Rekrutierung unserer Dozent:innen auf eine hohe Unterrichtsqualität.

Bei Bedarf stellen wir unseren Kindern und Jugendlichen eine Schulbegleitung zur Seite. Darüber hinaus planen wir das Angebot einer Inhouse-Beschulung für besondere Problemlagen. Diese soll in Kooperation mit einer Schule im Umfeld erfolgen, um eine Ausschulung der betroffenden Person zu vermeiden. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Sonderleistung.

Unsere Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Förderungsbedarf können in der Schule begleitet und betreut werden. Je nach Grad der Beeinträchtigung erhalten sie Unterstützung bei der Gestaltung ihres Alltags oder bei der Teilnahme am Unterricht. Durch diese Eingliederungshilfe werden Arbeitsstrukturen und konstruktive Hilfen beim Lernen geschaffen. Sie werden bei der Aufnahme von Lerninhalten sowie im körperlichen Sinne beim Essen oder Sozialverhalten gefördert. 

Ausbildung

Mit dem zentralen Ziel der nachhaltigen Verselbstständigung von Jugendlichen leisten unsere spezialisierten Gruppen Unterstützung bei der selbstständigen Lebensführung und -planung, mit Hilfe von Lern-, Ausbildungs- und Strukturierungsangeboten, Beratung und Begleitung in schulischen/beruflichen Angelegenheiten sowie durch regelmäßige Kontakte bzw. Begleitung zu den jeweiligen Schulen, Ausbildungsbetrieben und sonstigen Institutionen. Auf Wunsch oder bei Bedarf stellt die Unternehmensgruppe jährlich bis zu 15 Ausbildungsplätze in den folgenden Berufen:

  • Kaufmann:frau für
  • Büromanagement
  • Kaufmann:frau für Gesundheitswesen
  • Medizinische:r
  • Fachangestellte:r
  • Eisenbahner:in im Betriebsdienst
  • Mediengestalter:in
  • Fachkraft für Personaldienstleistungen
  • Erzieher:in
  • Sozialassistent:in
  • Pflegefachmann:frau
  • Koch:Köchin
  • Und vieles mehr

Inklusion und Pflege

Das Greenhouse I ist barrierefrei und behindertengerecht. Je nach Grad der Behinderung können bis zu drei Jugendliche mit körperlichen Einschränkungen betreut und bei Bedarf gepflegt werden. Bei einem vorübergehenden oder dauerhaften Pflegebedarf stehen Pflegefachkräfte zur Verfügung und können als Zusatzleistung in das Angebot integriert werden. Näheres hierzu kann unserer Pflegekonzeption entnommen werden.